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Organisationssteckbrief

Zeit:
mind. 2 Stunden
Komplexität:
Gruppengröße:
-
Ergebnis:
ausgefüllter Steckbrief

Der Organisationssteckbrief bietet Organisationen eine strukturierte Vorlage, um ihre Struktur, Werte, Arbeitsweisen und ihren Digitalisierungsstand kompakt und nachvollziehbar zu dokumentieren. Er schafft eine gemeinsame Wissensgrundlage – intern für Mitarbeitende und extern für Stakeholder – und unterstützt Organisationen dabei, ihr Selbstverständnis und ihre Arbeitsrealität systematisch zu reflektieren und sichtbar zu machen.

Der Organisationssteckbrief besteht aus sechs inhaltlichen Bereichen, die nacheinander oder arbeitsteilig befüllt werden können. Die Vorlage steht als Canva-Template zur Verfügung und kann direkt im Browser bearbeitet werden, ohne gesonderte Software (E-Mailadresse ausreichend) oder Design-Kenntnisse. Die Bearbeitung gliedert sich in drei Phasen.

Zunächst empfiehlt sich eine Sichtung vorhandener Materialien: Leitbild, Satzung, Jahresberichte oder interne Dokumente können bereits einen Großteil der benötigten Informationen liefern.

Die größte Herausforderung liegt in den reflexionsintensiveren Bereichen Werte im Arbeiten, Partizipation und Rollen in Veränderungsprozessen: Diese Informationen sind selten dokumentiert und müssen aktiv erhoben werden, etwa durch Gespräche mit Mitarbeitenden oder eine gemeinsame Arbeitseinheit im Team. Erfahrungsgemäß ist genau dieser Schritt am zeitaufwändigsten, weil er Abstimmung, Rückfragen und mitunter auch inhaltliche Aushandlungsprozesse erfordert.

Abschließend wird der Steckbrief zusammengeführt und redaktionell abgestimmt: Formulierungen werden vereinheitlicht, Zitate autorisiert.

Der fertige Steckbrief kann über Canva direkt als PDF exportiert und geteilt werden, etwa für Onboarding-Prozesse, Projektvorstellungen oder als Grundlage für Strategiegespräche.

Das Befüllen des Organisationssteckbriefs eignet sich gut als kollaborativer Prozess: Unterschiedliche Perspektiven, etwa aus Leitung, Kommunikation und Mitarbeitendenschaft, führen zu einem realistischeren und differenzierteren Bild der Organisation als eine Einzelperspektive allein.

Jennifer Weiß, Isabell Maue

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