FAQ
Die Rückwärtssuche bei Google Bilder (auch „Reverse Image Search“ genannt) ist eine Funktion, mit der ihr herausfinden könnt, woher ein Bild stammt, wo es im Internet verwendet wird, oder ob es andere Versionen davon gibt – indem ihr das Bild selbst als Suchanfrage verwendet, statt einen Text einzugeben.
So funktioniert sie:
Ihr könnt bei Google Bilder ein Bild auf eine der folgenden Arten hochladen oder eingeben:
- Ein Bild hochladen von deinem Gerät
- Einen Bild-Link einfügen
- Ein Bild direkt per Drag & Drop in das Suchfeld ziehen
- Rechtsklick → „Mit Google nach Bild suchen“ im Browser (bei Chrome)
Google zeigt euch dann:
- Websites, auf denen das Bild verwendet wird
- Ähnliche Bilder
- Bildquelle / Originalversion (wenn verfügbar)
- Weitere Informationen zum Inhalt (z. B. Ort, Person, Objekt)
Wofür ist das nützlich?
- Urheber oder Quelle eines Bildes finden
- Fake-Profile oder Fake-News entlarven
- Prüfen, ob ein Bild bearbeitet wurde
- Höhere Auflösung oder ähnliche Bilder finden
Kurz gesagt:
Die Rückwärtssuche hilft euch, mehr über ein Bild zu erfahren – indem ihr das Bild selbst zur Suche verwendet, statt Text.
Kurze Antwort: Ja! Warum? Wenn ihr KI-Funktionen oder Tools im nichtprivaten Kontext nutzt, greift die KI-Verordnung. Selbst, wenn ihr die Funktionen bspw. von Adobe oder Google Drive nur für interne Zwecke nutzt, keine Dritten betroffen sind, keine Ergebnisse nach außen gehen oder personenbezogene Daten (absichtlich) eingegeben werden, greift zumindest Artikel 4, also die Sicherstellung von ausreichender Kompetenz. Und das sollte auch ohne KI-Verordnung in eurem Interesse sein – dafür zu sorgen, dass alle Nutzenden
- wissen, wie KI funktioniert (z. B. welche Daten sie nutzt, was damit passiert, wo sie gespeichert werden und was sie damit tut)
- einschätzen können, wo Grenzen oder Risiken liegen (z. B. mögliche Fehler, Verzerrungen)
- und verstehen, wann menschliches Eingreifen notwendig ist
Es liegt in eurer Verantwortung und gibt euch nicht nur eine gewisse Sicherheit sondern erhöht euch die Effizienz.
Schaut euch dazu unsere Hinweise für KI-Kompetenz an!
Wenn ihr bspw. in Google oder Adobe Acrobat die KI-Funktion „Dokument zusammenfassen“ (oder eine ähnliche Funktion) auf eine Datei anwendet, die personenbezogene Daten enthält – wie z. B. Namen, Kontaktdaten, Spendenbeträge oder Bankinformationen von Spender:innen – dann ist das eine Verarbeitung personenbezogener Daten im Sinne der DSGVO.
Damit seid ihr Verantwortliche nach Art. 4 Nr. 7 DSGVO, und die volle datenschutzrechtliche Verantwortung liegt bei euch.
Schaut euch hierzu unsere Ausführungen zu KI und Datenschutz an.
Ja! Wenn ihr nur Dokumente bei Google Drive hochladet, bleibt es eine klassische Datenverarbeitung im Rahmen von Google Workspace. Datenschutz- und Zugriffskontrollen gelten: Wer Zugriff hat, wie lange gespeichert wird, wie gelöscht wird. Wenn ihr zusätzlich Gemini zur Verarbeitung dieser Dokumente nutzt (z. B. Zusammenfassung, Analyse), kommt ein zusätzlicher Verarbeitungsschritt hinzu:
- Das KI-System greift aktiv auf Inhalte zu
- Du solltest prüfen, ob der Zugriff oder die Analyse neue Zwecke umfasst (z. B. Training, Modelloptimierung) oder ob die Daten weitergegeben oder extern verarbeitet werden
- Es gilt zu klären, ob mit der KI-Nutzung zusätzliche Risiken entstehen (z. B. automatisierte Auswertung, Modellübertragung, Speicherung von Chats)
Klickt links unten auf euer Profil -> Einstellungen -> Datenkontrolle. Wähle dort bei „Das Modell verbessern“ einfach Nein aus. Dann werden eure Chats nicht mehr zum Training der zukünftigen Modelle verwendet.